Gesellschaftspolitik und Umwelt







Vorabinformation:
Aus Datenschutzgründen dürfen wir die Kontaktdaten unserer Referenten nicht veröffentlichen.
Wenn Sie diese jedoch zur Planung einer Veranstaltung benötigen, kontaktieren Sie uns bitte (Tel. 0471-306209) oder schreiben uns eine Email (kath.bildungswerk@bz-bx.net). Danke.
______________________________________________________________________________________________________


GRUNDLAGEN


DER DIALOG ALS KOMMUNIKATIONSFORM

Vortrag

Referent: Matthias Oberbacher, Soziologe und Erwachsenenbildner, Stegen

„Wo aber das Gespräch sich in seinem Wesen erfüllt, zwischen Partnern, die sich
einander in Wahrheit zugewandt haben, sich rückhaltlos äußern und vom Scheinenwollen
frei sind, vollzieht sich eine denkwürdige, nirgendwo sonst sich einstellende
gemeinschaftliche Fruchtbarkeit.“ (Martin Buber)
Der Dialog als Kommunikationsform ist ein Weg zu einer anderen Form des Miteinanders.
Sein Ziel ist es, gemeinsam ein neues Verständnis zu erreichen, einen
gemeinsamen Sinn zu entdecken, der über die bereits bekannten, schon oft gedachten
Gedanken und Konzepte sowie die automatisierten Gefühlsreaktionen
hinaus geht. Für das Gelingen eines solchen Dialogs sind bestimmte Grundhaltungen
notwendig, die wir kennenlernen werden. Die Kommunikationsform des
Dialogs kann in vielen Bereichen angewendet werden: in Organisationen und Vereinen,
im Non-Profit Bereich und in Unternehmen, in politischen, religiösen und
kulturellen Strukturen sowie im privaten Bereich.
Im Rahmen dieses Angebotes lernen wir die wesentlichen Merkmale des Dialogs
kennen und versuchen auch gleich einen Dialog aus.


ICH, DU UND UNSERE VORURTEILE

Vortrag

Referent:
Matthias Oberbacher, Soziologe und Erwachsenenbildner, Stegen

„Es ist leichter ein Atom zu zertrümmern, als ein Vorurteil abzubauen.“
(Albert Einstein)
Männer können nicht zuhören, Frauen nicht Autofahren, Ausländer stinken und
sind Sozialschmarotzer. Verallgemeinerungen wie diese sind allgegenwärtig und
obwohl wir genau wissen, dass sie nicht unbedingt der Wahrheit entsprechen,
verfallen wir immer wieder in diese vorgefertigten Denkmuster. Dabei hat jede/r
Vorurteile – nur man selbst nicht. Das größte Vorurteil ist aber jenes, zu glauben,
selbst keines zu haben.
Tatsache ist, dass Vorurteile unseren Alltag begleiten. Worin liegen nun die Ursachen
von Stereotypen und Vorurteilen? Welche Funktionen erfüllen sie für Individuum
und Gesellschaft? Welche Konsequenzen haben sie für diejenigen, die
diskriminieren und diejenigen, die diskriminiert werden? Dieser Abend bietet die
Gelegenheit dazu, Antworten darauf zu finden.


„ALLES HALB SO SCHLIMM!“ - ODER VIELLEICHT DOCH
NICHT?

Zum veränderten Sündenverständnis in unserer Zeit
Vortrag

Referent: Prof. Dr. Martin Lintner OSM, Moraltheologe an der PTH Brixen, Innsbruck

Vielfach wird heute ein mangelhaftes Sündenbewusstsein beklagt, innerkirchlich
besonders auch in Zusammenhang mit der Krise des Beichtsakramentes. Es wäre
aber zu einfach und würde zu kurz greifen, diese Entwicklung nur unter negativen
Vorzeichen zu sehen. Das Sündenbewusstsein hat sich heute verändert: Standen
früher besonders norm- und individualethische Aspekte im Vordergrund, rücken
heute mehr und mehr die soziale und die heilsgeschichtliche Dimension der Sünde
ins Bewusstsein.
Auch wenn der Begriff der Sünde weitgehend „out“ ist, ist zugleich ein zunehmendes
Bedürfnis nach einem versöhnten Leben und nach Bewältigung von
Schulderfahrungen spürbar.


JEDEM DAS SEINE: DIE ROLLE DER LAIEN IN UNSERER KIRCHE

Vortrag

Referent: Lic. Reinhard Demetz, Leiter des Seelsorgeamtes, Bozen

Wer sind die Laien? „Hobbychristen“ im Gegensatz zu den „Profichristen“? Das 2.
Vatikanische Konzil hat hier Impulse gesetzt, die nach wie vor aktuell und wegweisend
sind: Die Laien gestalten die Welt nach dem Bild Christi, im Einsatz für
Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung!


MEINE KULTUR – DEINE KULTUR

Vortrag

Referent: Matthias Oberbacher, Soziologe und Erwachsenenbildner, Stegen

Kultur ist ein universelles Phänomen und es gibt unzählige Definitionen davon.
Alle Menschen leben in einer spezifischen Kultur, aber den wenigsten ist tatsächlich
bewusst, wie Kultur ihr Handeln und Denken prägt. Kultur ist identitätsstiftend.
Deshalb muss man sich primär mit dem Begriff der Kultur auseinandersetzen,
bevor man sich mit sich selbst, den eigenen Vorstellungen und Meinungen
befasst. Kultur versteht sich so als der Ausdruck dynamischer Identität, die neue
Horizonte öffnen und Brücken bauen lässt. Wir lernen also Merkmale unserer kulturellen
Prägungen kennen und versuchen, sie mit anderen Kulturen zu vergleichen.
Dabei werden automatisch auch einige kulturelle Konflikte sichtbar und wir
versuchen, diese zu bearbeiten.


SOZIAL- UND UMWELTETHIK: KERNTHEMEN
ÖKUMENISCHER UND INTERRELIGIÖSER VERSTÄNDIGUNG

Vortrag

Referent: Lic. don Mario Gretter, Pfarrer und diözesaner Beauftragter für das interreligiöse Gespräch, Bozen
Wir leben alle auf einer einzigen Welt. Es gibt keine andere Wahl. Für die meisten
Religionen ist Gott auch Schöpfer und jede Person trägt Verantwortung für die
Umwelt. Macht es Sinn, dass man sich mit solch einem lebenswichtigen Thema
getrennt auseinandersetzt?


MIGRATION, AUSLÄNDISCHE MITBÜRGER/INNEN
AUSLÄNDER IN MEINER NÄHE

Vortrag

Referent: Matthias Oberbacher, Soziologe und Erwachsenenbildner, Stegen

Die Zahl der ausländischen Bevölkerung ist in den letzten Jahren kontinuierlich
angestiegen und wird wohl auch in den kommenden Jahren steigen. Immer wieder
werden wir in unserem Alltag mit diesem gesellschaftlichen Thema konfrontiert.
Aber Migration hat viele Gesichter.
Welche Arten von Migration gibt es und wie kann Migration global verstanden
werden? Wie viel Personen mit ausländischem Pass leben effektiv in Europa, Italien,
Südtirol? Aus welchen Ländern kommen sie? Warum verlassen Menschen
überhaupt ihr Land? Wie kann Inklusion und Integration gelingen?
Dieses Angebot gibt einen allgemeinen Überblick über die wichtigsten statistischen
Daten, Definitionen und wesentlichen Aspekte rund um das Thema Migration
in Südtirol und nicht nur.


MULTIRELIGIÖSES UND MULTIKULTURELLES SÜDTIROL?

Vortrag

Referent:
Lic. don Mario Gretter, Pfarrer und diözesaner Beauftragter für das interreligiöse Gespräch, Bozen

Schon seit einigen Jahren ist die Präsenz von unterschiedlichen Religionen und
Kulturen in Südtirol eine Wirklichkeit. Was bedeutet das konkret für unseren Alltag
und wie können/sollen wir uns verhalten? Die Klärung dieser Fragen möchte
zu einem friedlichen Zusammenleben beitragen.


VIELFALT LEBEN - UMGANG MIT MIGRATION UND
MIGRANTEN

Vortrag

Referentin:
Sonja Cimadom, oew-Bildungsreferentin, Brixen

Vielfalt gehört zum Alltag dazu. Nicht immer ist der Umgang damit einfach oder
selbstverständlich, da Vorbehalte und Unsicherheiten gegenüber dem „Fremden“
bestehen. Trotzdem ist Vielfalt Alltag und reicht transversal in unsere Lebensbereiche
hinein.
Die daraus entstehenden Herausforderungen können durch praxisnahe Beratung
und Begleitung gemeinsam angegangen werden. Mit diesem Angebot soll auf interaktive
Art und Weise ein Einstieg in das Thema „Vielfalt“ und dem Umgang mit
dem „Fremden“ geboten werden. Das breite Spektrum von Vielfalt, Ungleichheitsverhältnissen,
die eigene Positionierung in der Gesellschaft und konkrete Handlungsperspektiven
werden mit einbezogen. Dadurch werden Grundkompetenzen
erarbeitet, die Interessierten den Arbeitsalltag erleichtern sollen.


MIGRATION UND FLUCHT
Vortrag

Referent: Dr. Leonhard Voltmer, Caritas-Migrant/innenberatung, Bozen

Je nach Anfrage bereitet der Referent einen Vortrag oder Workshop angepasst an
die Zielgruppe vor.
Inhalt ist immer die soziale Arbeit der Caritas mit Migranten und Flüchtlingen,
ihre Methoden und Ziele, die Förderung durch Freiwillige, die Aufrechterhaltung
der Solidarität innerhalb der Einwanderungsgesellschaft.


KONSUM UND GELD


DAS BEDINGUNGSLOSE GRUNDEINKOMMEN FÜR ALLE
Vortrag

Referent: Josef Kusstatscher, ehem. Mitglied des Europäischen Parlamentes, Villanders

Die derzeitigen Krisen erfordern ein radikales Umdenken. Die Überproduktion von
vielerlei Dingen und die Verschleuderung nicht erneuerbarer Güter zwingen uns,
vom Wachstumsglauben Abschied zu nehmen. Die Verarmung breiter Schichten
verlangt größere Verteilungsgerechtigkeit. Das bedingungslose Grundeinkommen
wäre eine ökosoziale Antwort auf diese Probleme.


FORDERUNGSEINTREIBUNGEN, ZAHLUNGSSCHWIERIGKEITEN
RECHTLICHE ASPEKTE UND PRAKTISCHE TIPPS

Vortrag

Referent: Rechtsanwälte der Anwaltssozietät Wörndle & Partner, Bozen

In diesem Vortrag werden die Referenten den Zuhörern einen konkreten Einblick
in die außergerichtlichen und gerichtlichen Vorgehensweisen bei Forderungseintreibungen
vermitteln und die häufigsten Rechtsfragen dazu erläutern, wobei die
Kosten-Nutzen-Frage stets im Blickfeld bleiben sollte. Es wird im Einzelnen auch
auf die Problematiken von Pfändung und Zwangsvollstreckung, Konkurs und Restschuldbefreiung
eingegangen.


ONLINESHOPPING - RECHTE UND PFLICHTEN
Vortrag

Referent: Rechtsanwälte der Anwaltssozietät Wörndle & Partner, Bozen

Online-Shopping ist welt- und landesweit immer mehr verbreitet und wird mittlerweile
von einem großen Teil der Bevölkerung genutzt. Kennen aber die Konsumenten
ihre Rechte und Pflichten?
Dieser Vortrag bietet einen konkreten Einblick in die Regeln des Online-Shoppings
und hilft Ihnen beim sicheren Einkauf.



UMWELT, VERKEHR, NACHHALTIGKEIT


KLIMAWANDEL IN SÜDTIROL - RISIKEN UND CHANCEN
Vortrag

Referentin: Dr. Marc Zebisch, Leiter des EURAC-Institutes f. angew. Fernerkundung,
langjähr. Erfahrung in der Klimafolgenforschung, Bozen


Wie sehr wird der Klimawandel Südtirol beeinflussen? Können Wissenschaftler
wirklich in die Zukunft schauen? Ist es möglich, sich heute schon an die Folgen
des Klimawandels anzupassen? Wird Südtirol am Ende vielleicht sogar vom Klimawandel
profitieren? Diesen und weiteren Fragen soll in Vortrag und Diskussion
nachgegangen werden.


DAS LEBENSELEMENT WASSER
Vortrag

Referentin: Dr. Roberta Bottarin, Biologin, Institut für Alpine Umwelt - EURAC, Neumarkt

Über das Wesen des Wassers schrieb ein chinesischer Gelehrter im 11. Jahrhundert:
„Von allen Elementen sollte der Weise sich das Wasser zum Lehrer wählen.
(…) Wasser erobert durch Nachgeben; es greift nie an, aber gewinnt immer die
letzte Schlacht“. Im Wasser liegt die Keimkraft aller Dinge. Ernährung und Wachstum
sind direkt mit der Wasserverfügbarkeit verbunden. Wasser ist das Form- und
Wachstumsprinzip des Lebens. Lernen wir dieses Lebenselement genauer kennen
(Geschichte, Vorkommen, Bedeutung, Qualitätszustand), um es besser schätzen
und schützen zu können.


NACHHALTIGER VERKEHR - WIE GEHT DAS?

Vortrag

Referent: Matthias Wagner, Inst. f. Regionalentwicklung u. Standortmanagement -
EURAC, Schwerpunkt Verkehr u. Mobilitätsmanag., Bozen


„Sie stehen nicht im Stau – sie sind der Stau!“ Dieser Satz versinnbildlicht unser
ambivalentes Verhältnis zu Mobilität und Verkehr. Tagtäglich sind wir damit konfrontiert,
sei es auf der Brennerautobahn, beim Pendlerverkehr oder am Wochenende
in den Bergen. Andere Auswirkungen unseres steigenden Bedürfnisses nach
Mobilität merken wir nur langsam oder gar nicht. Doch wie kann Mobilität ressourcenschonender
gestaltet werden? Und was kann nachhaltige Mobilität zur
Lösung beitragen? Diese Fragen versucht der Vortrag zu beantworten.


BE THE CHANGE - DU BIST VERÄNDERUNG
Vortrag

Referentin: Christina Lechner Winkler, oew-Bildungsreferentin, Rodeneck

„Be the Change!“ ist ein Workshop, welcher weltweit viele Menschen inspiriert,
berührt und bewegt. Er befasst sich mit den brisantesten Fragen unserer Zeit –
ökologische Nachhaltigkeit, soziale Gerechtigkeit und Sinnerfüllung. Der Workshop
bringt fundierte Hintergrundinformationen, fördert ein neues Bewusstsein
für die Dringlichkeit nachhaltiger Veränderung und öffnet Herz und unser Sinnes-
Leben für konkrete Ansätze, selbst Teil des weltweit stattfindenden Wandels zu
sein. Interaktiv werden aktuelle Infos mit dynamischen Gruppenübungen und
inspirierenden Kurzfilmen verbunden.


DER BRENNER-BASISTUNNEL AUS WIRTSCHAFTSETHISCHER SICHT
Vortrag

Referent: Josef Kusstatscher, ehem. Mitglied des Europäischen Parlamentes, Villanders

Nach sehr langer Anlaufzeit wurde 2009 mit den ersten Arbeiten für den Brenner-
Basistunnel begonnen.
• Wie weit sind die Bauarbeiten inzwischen fortgeschritten? Die Planung der Zulaufstrecken
von Verona nach Franzensfeste bzw. von München nach Innsbruck.
• Versprechungen und Prognosen.
• Wird der Verkehr immer weiterwachsen? Braucht unser Wohlstand so viel
Wachstum?
• Wie werden Energiekrise und Klimawandel die Verkehrspolitik beeinflussen?
• Der BBT ein Problem oder eine Problemlösung für Südtirol?
• Wo bleibt da die Wirtschaftsethik?


SOLIDARITÄT UND FRIEDEN


BEGEGNUNGSSTUNDEN MIT EINEM BLINDEN MENSCHEN

Vortrag

Referent: Nikolaus Fischnaller, Pensionist, Bozen

Lesung aus meinen Büchern „Bilder, die tragen“, „Unterwegs von der Quelle zum
Meer“ und „Sprich, damit ich dich sehe“. Konkrete Hinweise im Umgang mit blinden
Menschen und Selbsterfahrung, sowie Einblick in Freuden und Probleme seines
Alltags. Kurze Einführung in das System der Blindenschrift und Blindenhilfsmittel.


NOTWENDIGE KONFLIKTE ODER ZERSTÖRERISCHE GEWALT?
Charles Rojzman und seine Thérapie sociale
Referat und Gespräch

Referent:
Giorgio Nesler, Zentralsekretär Kolping Südtirol, Bozen

Wir alle sehnen uns nach Frieden und Harmonie. Und doch sind wir selbst immer
wieder mit Konflikten konfrontiert oder in Streit verwickelt. Das liegt nicht (nur)
an unserem fehlenden Willen, sondern daran, dass wir ein Leben lang verschiedene
Bedürfnisse und Ansprüche in Einklang bringen müssen. Charles Rojzman hat
mit seiner Thérapie sociale einen wirksamen und lebensnahen Ansatz entwickelt,
der helfen kann, zwischen notwendigen Konflikten und zerstörerischer Gewalt im
Kleinen wie im Großen zu unterscheiden.


DIE EU ALS EINMALIGES FRIEDENSPROJEKT

Vortrag

Referent: Josef Kusstatscher, ehem. Mitglied des Europäischen Parlamentes, Villanders

Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft war eine Idee, um nach dem Zweiten
Weltkrieg zwischen den zerstrittenen Nationen des europäischen Kontinents
endlich Frieden herzustellen. Die politische Union zwischen 28 Staaten ist historisch
gesehen eine einmalige Leistung. Noch nie wurde eine so einschneidende
Veränderung der politischen Landkarte mit friedlichen Mitteln erreicht. Trotzdem
gibt es viele, die die EU schlecht reden und sprengen wollen. Die Vorzüge und auch
die Schwächen der Europäischen Union sollen bekannt gemacht werden.


JESUITEN-FLÜCHTLINGSHILFE IN AFGHANISTAN
Eine nicht mehr wegzudenkende Aufbauhilfe
Vortrag

Referentin: Dr. Margret Bergmann, Autorin, Bozen
Persönliche Erfahrungen beim Besuch der Jesuiten-Hilfsorganisation in Afghanistan
im Mai 2010 sowie Hilfs- und Unterstützungsmöglichkeiten sind Inhalte des
Vortrages.



RECHTE UND PFLICHTEN


PATIENTENVERFÜGUNG ALS INSTRUMENT DER
GESUNDHEITLICHEN VORSORGEPLANUNG

Ein Konzept zur Stärkung der Patientenautonomie am Lebensende
Vortrag

Referent: Dr. Herbert Heidegger, Primar, Lana

Die Selbstbestimmung über den eigenen Körper ist ein Kernelement der Menschenwürde.
Es ist weithin anerkannt, dass das Selbstbestimmungsrecht nicht
erlischt, wenn die betroffenen Menschen durch eine schwere Schädigung des Gehirns
die Fähigkeit verloren haben, Entscheidungen für sich selbst zu treffen. Das
heißt, auch bei fehlender Einwilligungsfähigkeit sind Lebenseinstellungen und
Behandlungswünsche des Patienten zu berücksichtigen.
Patientenverfügungen bieten den betroffenen Menschen die Möglichkeit, im Voraus
festzulegen, in welchem Umfang sie in bestimmten Krankheitssituationen
behandelt werden möchten.


UND PLÖTZLICH KRACHT‘S: UNFALL - WAS TUN?
Vortrag

Referent:
Rechtsanwälte der Anwaltssozietät Wörndle & Partner, Bozen

Ob Verkehrsunfall oder Freizeitunfall, jeder kann plötzlich darin verwickelt werden.
Als Geschädigter, als Verursacher oder als indirekt Betroffener. Sofort stellt
sich die Frage: Wie soll man am besten handeln, um später in einem eventuellen
Streit über den Unfallhergang und den Anspruch auf Schadenersatz gegenüber
den anderen Beteiligten und den Behörden nicht im Nachteil zu sein?


HEIRATEN ODER ZUSAMMENLEBEN? EINE BEWUSSTE
ENTSCHEIDUNG!

Vortrag

Referent: Rechtsanwälte der Anwaltssozietät Wörndle & Partner, Bozen

Immer mehr Paare entscheiden sich zusammenzuleben, ohne sich durch die Ehe
zu binden. In dieser Hinsicht hat sich in den letzten Jahren vieles geändert, insbesondere
wurden die eheähnlichen faktischen Lebensgemeinschaften gesetzlich
geregelt. Weiters wurden die gleichgeschlechtlichen Partnerschaften eingeführt.
Um eine gute Entscheidung treffen zu können, ist es wichtig, über deren rechtliche
Auswirkungen informiert zu sein, insbesondere über die vermögensrechtlichen
Aspekte.
 Zurück zur Liste 


 
 

 
Domplatz 2 - I-39100 Bozen - Tel. +39 0471 306209
www.kbw.bz.it -
 
 

Suchen
   

 
© 2018 Katholisches Bildungswerk - MwSt-Nr. 01098950213 | Aktuelles - Impressum - Sitemap
produced by Zeppelin Group - Internet Marketing