Trauerarbeit und Sterbebegleitung





 

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Wenn Sie diese jedoch zur Planung einer Veranstaltung benötigen, kontaktieren Sie uns bitte (Tel. 0471-306209) oder schreiben uns eine Email (kath.bildungswerk@bz-bx.net). Danke.

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TRAUERARBEIT


ICH LEIHE DIR MEIN OHR - WENN DIE SEELE WEINT
Austauschmöglichkeit für Menschen in Umbruchsituationen und
Lebensübergängen (wenn Kinder das Haus verlassen, Trennung, Tod...)

Impuls mit Gespräch

Referentin: Krimhild Pöhl, Kindergärtnerin, religiös-spirituelle Counselorin,
Absolventin des Lehrgangs gsP (Franz Kett), Theologiestudentin, Nals


Wir tauschen uns über die eigene Lebensgeschichte mit ihren Übergängen und
Krisensituationen aus. Im wohlwollenden Zuhören, getragen von Wertschätzung
und Empathie, können wir so unsere eigene Entwicklungsgeschichte reflektieren
(biographisches Lernen). Wir finden Zugang zu den in uns schlummernden Heilungskräften
(Ressourcen) und bringen sie zur Wirkung.
Die Sehnsucht nach gelingendem Leben, nach Angenommen-Sein, nach Anerkennung,
ja sogar nach einer heilenden Kraft entspringt in der spirituellen Quelle des
Lebens, in Gott.


VOM UMGANG MIT TOD UND TRAUER

Vortrag

Referent: Dr. Paul Wenin, Psychologe, Meran
• Von der Heilkraft der Trauer
• Trauer bei Kindern und Erwachsenen
• Hilfreiches Verhalten Trauernden gegenüber
• Durch die Trauer zu neuem Leben


VERLUST UND TRAUER: WAHRNEHMEN - ZULASSEN -
LEBEN GESTALTEN

mehrteilige Seminarreihe

Referent/innen: Mag. Rudolf Sampt, Theologe, Trauerbegleiter, Kastelruth
Paula Grünfelder, Trauerbegleiterin, Kastelruth


Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen des Verlustes und der Trauer leben
unter uns, ohne dass wir sie als Trauernde wahrnehmen. Sie funktionieren
in ihrem Alltag und fallen deshalb nicht auf. In diesem Seminar dürfen sie als
Trauernde/r so sein, wie sie fühlen. Eine aktuelle oder auch schon weit zurückliegende
Verlust- und Trauersituation ist eine Chance, auf das eigene Leben zurück
zu blicken, die momentane Lebenssituation wahrzunehmen und daraus gestalterische
Möglichkeiten für das weitere Leben zu schöpfen. Erfahrungen von Verlust
und Trauer als einen versöhnlichen Teil in das eigene Leben zu integrieren, ist der
Beginn eines heilsamen Weges.
Die Trauergruppen sind als Block von 5 Treffen zu je 2 Stunden konzipiert.
Die Referenten sind die Initiatoren des Südtiroler Trauernetzwerkes „Begleiten im
Wandel - Trauerkultur in Südtirol“.
Informationen: www.begleiten-im-wandel.org.


WENN DER ABSCHIED FEHLT...
Vortrag

Referent/innen:
Mag. Rudolf Sampt, Theologe, Trauerbegleiter, Kastelruth
Paula Grünfelder, Trauerbegleiterin, Kastelruth


Ein Kind stirbt vor der Geburt im Mutterleib. Die Eltern konnten sich nicht auf ihre
Weise verabschieden. Es hat vielleicht auch keine Beerdigung stattgefunden und
es gibt keinen Erinnerungs-Ort. Rituale bieten Anregungen, den Weg der Trauer
weiterzugehen und einen Platz für das verstorbene Kind im Leben der Eltern, der
Familie zu finden.


SUIZID: ANSPRECHEN - AUSSPRECHEN
Für Menschen, die Angehörige durch Suizid verloren haben.
Für Menschen, die mit Angehörigen leben, die Suizidgedanken haben.

Tagesseminar

Referent/innen: Paula Grünfelder, Trauerbegleiterin, Kastelruth
                            Mag. Rudolf Sampt, Theologe, Trauerbegleiter, Kastelruth

Die Spannung zwischen dem Wahrnehmen und dem Zulassen der eigenen Gefühle,
wenn es um das Thema Suizid geht, kann sehr belastend sein. Deshalb bieten
wir Angehörigen die Möglichkeit, in einem geschützten Rahmen, mit ähnlich
denkenden, fühlenden Menschen, sich im wahrsten Sinne des Wortes „auszusprechen“.
Dies kann ein erster Schritt sein, um belastende Gedanken abzubauen
und der eigenen Seele wieder Raum zum Atmen zu geben. Das Seminar ist ein
niederschwelliges, professionelles Gesprächs- und Austauschangebot, aber nicht
im Sinne einer medizinisch-therapeutischen Behandlung.


TRAUER BEGLEITEN - TRAUER GESTALTEN FÜR JUGENDLICHE
Vortrag

Referent/innen: Mag. Rudolf Sampt, Theologe, Trauerbegleiter, Kastelruth
Paula Grünfelder, Trauerbegleiterin, Kastelruth


„Hosch keahrt, dr ... isch ba an Unfoll gstorbm“. Solche oder ähnliche Aussagen
treffen manchmal mitten in das pulsierende Leben junger Menschen, die für den
Tod (noch) keinen Platz vorgesehen haben. In diesem Seminar können betroffene,
trauernde und interessierte Jugendliche das Thema Tod - Verlust - Trauer gemeinsam
erarbeiten, für sich Antworten finden und über gestalterische Elemente der
Trauerarbeit und individuelle Verabschiedungen von Jugendlichen erfahren.


TRAUERBEGLEITUNGEN FÜR SCHULEN, KINDERGÄRTEN,
HEIME, INSTITUTIONEN, BETRIEBE

Vortrag

Referent/innen:
Mag. Rudolf Sampt, Theologe, Trauerbegleiter, Kastelruth
Paula Grünfelder, Trauerbegleiterin, Kastelruth


Eine schwere Krankheit, ein Unfall - vielleicht sogar mit Todesfolge - eines
Kindes, eines Jugendlichen, einer Lehrperson, eines Elternteils oder eines
Mitarbeiters/einer Mitarbeiterin kann im routinierten Arbeitsalltag zu Handlungsunfähigkeit
führen, weil gewohnte Abläufe außer Kraft gesetzt werden.
Trauerarbeit in allen Formen einer Verlusterfahrung ist für öffentliche und private
Einrichtungen eine Möglichkeit, seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
in einer Krisensituation wertschätzend zu begleiten.


TRAUER: MAN LINDERT OFT SEIN LEID,
INDEM MAN ES ERZÄHLT

Vortrag

Referentin: Irene Volgger, Dipl. Psychologin, Koordinatorin der Caritas-Hospizbewegung,
Ausbildung zur Frauengruppenleiterin, Meran

In unserer Gesellschaft werden die Themen Tod, Sterben und Trauer tabuisiert.
Der Gedanke an die eigene Sterblichkeit wird als bedrohlich empfunden und daher
verdrängt. Die Fähigkeit, mit den Verlusterfahrungen umzugehen, fehlt. Menschen
in ihrer Trauer erfahren kaum Unterstützung. Ihre Gefühle werden abgewehrt
und es wird durch ein Rationalisieren oder vorschnelles Trösten reagiert.
Dadurch fühlen sich Trauernde unverstanden und alleine gelassen. Die/der Trauernde
steht unter dem gesellschaftlichen Druck, die Trauer möglichst schnell zu
überwinden, um wieder funktionsfähig zu sein.
An dieser Stelle setzt die Caritas Hospizbewegung mit dem Angebot der Trauerbegleitung an.
Sie wendet sich dem Menschen in seiner Trauer zu und begleitet ihn
auf dem Weg durch die verschiedenen Situationen/Phasen seines Erlebens. Aus
einer wertschätzenden Haltung gegenüber der Individualität des Trauerprozesses
eines jeden Menschen heraus eröffnet die Trauerbegleitung einen Raum für dessen
Gefühle, Gedanken und Überzeugungen.



STERBEBEGLEITUNG


PATIENTENVERFÜGUNG - DIE SORGE UM
EIN MENSCHENWÜRDIGES STERBEN

Vortrag mit Diskussion

Referent: Günther Rederlechner, Leiter der Caritas-Hospizbewegung, Bruneck

Durch die Patientenverfügung legt eine einsichts- und urteilsfähige Person vorsorglich
schriftlich fest, welche Behandlung sie in bestimmten Krankheitssituationen
wünscht. Die Patientenverfügung tritt in Kraft, wenn:
• der Patient nicht mehr in der Lage ist, sich einen Willen zu bilden oder seinen
Willen zu erklären; er also nicht mehr urteils- oder kommunikationsfähig ist;
• der Patient in die terminale Phase seines Lebens eintritt, er also aufgrund einer
lebensbedrohlichen Krankheit oder des natürlichen Sterbeprozesses nach medizinischem
Ermessen in absehbarer Zeit sterben wird;
• sich die Frage stellt, ob medizinische Therapien begonnen oder bereits begonnene
Behandlungen abgebrochen werden sollen.
Patientenverfügungen halten die einschlägigen Vorstellungen und Erwartungen,
Bedürfnisse und Wünsche des Patienten fest. Sie sind ein Instrument, das zur Ausübung
des Rechts auf Selbstbestimmung in den genannten Situationen beiträgt
und den Ärzten, den Pflegenden und den Angehörigen bei der dann anstehenden
Entscheidungsfindung hilft.
In diesem Vortrag geht es um folgende Inhalte:
• Was ist eine Patientenverfügung?
• Gesellschaftlicher Aspekt einer Patientenverfügung
• Vom Sinn einer Patientenverfügung
• Grenzen einer Patientenverfügung
• Vorstellen der Broschüre des Landesethikkomitees „gesundheitliche Vorsorgeplanung
– Patientenverfügung“


HOSPIZBEWEGUNG

Leben in Würde - bis zuletzt
Austausch

Referent/innen: verschiedene qualifizierte Referent/innen

Schwer kranke und sterbende Menschen haben besondere Bedürfnisse. Sie brauchen
neben Schmerzlinderung und Pflege vor allem Zeit, Zuwendung, Aufmerksamkeit
und Verständnis. Die Caritas Hospizbewegung will ihnen Raum geben,
damit die Betroffenen ihre letzte Lebensphase selbstbestimmt und würdevoll
erleben können. Ob zu Hause, auf der Palliativstation, im Alters- oder Pflegeheim
oder im Krankenhaus: die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen besuchen Sterbende
und Trauernde dort, wo sie es wünschen. Sie haben Zeit zum Reden, zum Zuhören
oder einfach nur zum Dasein.
Die Hospizbewegung gestaltet durch ihre offene Haltung eine gesellschaftliche
Kultur mit, die die Themen Sterben, Tod und Trauer als zum Leben dazugehörig
wahrnimmt.


DASEIN, AUCH WENN DU STIRBST
Tagesseminare zur Sterbebegleitung für Pflegepersonen,
pflegende Angehörige und Interessierte

Tagesseminare

Referent: Günther Rederlechner, Leiter der Caritas-Hospizbewegung, Bruneck

Menschen am Lebensende fühlen sich oft alleingelassen. Sie sind der Situation
und dem Umfeld ausgeliefert. Ihre Wünsche und Bedürfnisse werden oft nicht
verstanden und ernst genommen. Der soziale Tod tritt oft viel früher ein als der
biologische Tod. Hier muss die Gesellschaft die Verantwortung übernehmen dafür
zu sorgen, dass sterbende Menschen verstanden werden und demzufolge
menschenwürdige Begleitung finden. Der Vortrag zeigt auf, welche Bedürfnisse
Sterbende haben und worauf es im Umgang mit und in der Begleitung von Sterbenden
zu achten gilt.


ALLEINSEIN IM STERBEN
Gesellschaftlicher Auftrag für eine neue Sorgekultur
Vortrag

Referent: Günther Rederlechner, Leiter der Caritas-Hospizbewegung, Bruneck

Durch den medizinischen Fortschritt und die gesellschaftliche Entwicklung hat
sich rund um das Sterben vieles verändert. Das Bewusstsein, dass Sterben ein natürlicher
Prozess ist, der zum Leben dazugehört, geht immer mehr verloren und gleichzeitig rückt
der medizinische Aspekt immer mehr in den Vordergrund. Eine
Medikalisierung und Institutionalisierung des Sterbens sind Auswirkungen dieser
Entwicklung. Sterben ist heute etwas, das es zu behandeln und zu verhindern gilt.
Hier stellt sich dann die Frage: Welche und wie viele Experten wollen oder brauchen
wir wirklich am Sterbebett?
Die bedingungslos empfundene und gelebte Zuwendung zum sterbenden Menschen
und seinen Angehörigen bedingt eine Abgrenzung zu einem medikalisierten
Sterben in den heutigen „Sterbe-Institutionen“. Es braucht ein gemeinsames
Bemühen um eine neue Sorge- und Sterbekultur, die weniger auf die Sterbeorte,
sondern auf die Haltung der Gesellschaft abzielt. Dadurch steigt die soziale Verantwortung
gegenüber Sterbenden. Palliative Care und Hospizarbeit haben die
wichtige Aufgabe der Wiedergewinnung, Neuentdeckung und Weiterentwicklung
einer modernen Sterbe- und Trauerkultur. Denn es geht schließlich nicht
darum, dem Leben immer wieder letzte Tage hinzuzufügen, sondern den letzten
Tagen immer wieder Leben zu geben.


LEBEN IN WÜRDE - BIS ZULETZT
Vortrag

Referent/innen: Günther Rederlechner, Leiter der Caritas-Hospizbewegung, Bruneck
verschiedene qualifizierte Referent/innen
Die Ideen, die Angebote und Arbeitsweisen der Caritas Hospizbewegung werden
vorgestellt: Die Hospizbewegung begleitet schwer kranke, sterbende und trauernde
Menschen. Durch eine offene Haltung der ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen
und einer Betroffenenorientierung wird dazu beigetragen, dass der Mensch
in Würde leben kann bis zuletzt. Die Hospizbewegung steht auch An- und Zugehörigen
bei. Der Beistand gilt Frauen, Männern und Kindern, die einen schwer
oder unheilbar kranken Menschen pflegen oder die um einen nahe stehenden
Menschen trauern.
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